Gpi4Med.PATHOLOGY: ein neues digitales Pathologiesystem für die Region Venetien

SOFTWARE

Der Kunde

Azienda Zero und der regionale Kontext

Wer ist Azienda Zero
Azienda Zero ist eine Gesundheitseinrichtung der Region Venetien, die im Zuge der Reorganisation des regionalen Gesundheitswesens gegründet wurde, um die Effizienz der Dienstleistungen zu verbessern und die Ressourcen optimal zu nutzen. Sie erbringt keine direkten Gesundheitsdienstleistungen für die Bürger, sondern unterstützt die lokalen Gesundheitsbehörden (ULSS) und regionalen Krankenhäuser bei administrativen, logistischen und technologischen Aktivitäten. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung strategischer Projekte, darunter digitale Innovation, Gesundheitsnotfallmanagement und die Integration von Gesundheits- und Sozialdiensten.

Die RahmenbedingungenIm Rahmen des Projekts zur Entwicklung des integrierten Informationssystems für die Pathologielabore der Region Venetien waren 12 Sanitätsbetriebe beteiligt:

  •     Sanitätsbetrieb Padua
  •     Integriertes Universitätsklinikum Verona
  •     Sanitätsbetrieb 1 Dolomiti
  •     Sanitätsbetrieb 2 Marca Trevigiana
  •     Sanitätsbetrieb 3 Serenissima
  •     Sanitätsbetrieb 4 Veneto Orientale
  •     Sanitätsbetrieb 5 Polesana
  •     Sanitätsbetrieb 6 Euganea
  •     Sanitätsbetrieb 7 Pedemontana
  •     Sanitätsbetrieb 8 Berica
  •     Sanitätsbetrieb 9 Scaligera
  •     Onkologisches Institut Venetien (IOV)

Leistungsvolumen Das regionale Gesundheitssystem versorgt ein Einzugsgebiet von nahezu 5 Millionen Einwohnern und zählt über 700 aktive Nutzer, darunter Pathologen, Assistenzärzte, Biologen, Zytologen, Labortechniker und Verwaltungspersonal.

Bis Februar 2025 ermöglichte das neue einheitliche Pathologiesystem die Erstellung von über 330.000 Berichten und 2 Millionen Objektträgern sowie die Erfassung von über 3.300 Nichtkonformitäten, darunter Prozess- und Untersuchungsfehler Qualitätsabweichungen, Probenkontaminationenund weitere Unregelmäßigkeiten ermöglicht.

Zielsetzungen der Strategie

  • Einführung der digitalen Pathologie (DP) auf regionaler Ebene
  • Optimierung von Diagnostik, Prognostik und Therapieplanung durch den Einsatz von Algorithmen der Künstlichen Intelligenz
  • Stärkung des medizinischen und technischen Personals durch innovative Instrumente zur klinischen Zusammenarbeit
  • Harmonisierung der Prozesse und Vereinheitlichung der Kodierungen für mehr Effizienz und Konsistenz
  • Verkürzung der Berichtszeiten (TAT) zur Beschleunigung der Patientenversorgung
  • Lückenlose Rückverfolgbarkeit der Proben entlang des gesamten diagnostischen Prozesses
  • Integration mit analytischen Plattformen zur kontinuierlichen Überwachung und Qualitätssicherung der Dienstleistungen

Digitalisierung der Labore auf regionaler Ebene zur Harmonisierung von Prozessen, Beschleunigung der Berichterstattung und Unterstützung der Diagnostik durch künstliche Intelligenz.

Zentrale Erwartungen

Das Projekt entstand aus der Notwendigkeit, das regionale Gesundheitssystem mit einer einheitlichen, interoperablen Plattform für die Verwaltung der Pathologieaktivitäten auszustatten. Ziel war es, die bisherige Fragmentierung zu überwinden, bei der jede AULSS unterschiedliche, nicht miteinander kompatible Systeme setzte.

Spezifische Bedürfnisse

  • Vereinheitlichung der Verwaltung der regionalen Pathologien
  • Integration von Unternehmenssystemen und elektromedizinischen Geräten für nahtlose Datenflüsse
  • Digitale Archivierung und Anzeige von Objektträgerbildern zur besseren Befundunterstützung
  • Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit und effektive Kontrolle der diagnostischen Arbeitsabläufe
  • Steigerung der Effizienz und Genauigkeit in der Berichterstattung
  1. Die Herausforderungen

Das Projekt umfasste 12 Pathologieabteilungen, die sich hinsichtlich Struktur, Instrumenten und Arbeitsweisen deutlich unterschieden. In nur 18 Monaten wurden alle Abteilungen in ein einheitliches System integriert. Die bisherigen Anwendungen konnten ohne Datenverlust abgelöst und ersetzt werden, wodurch der anspruchsvolle Übergang erfolgreich und kontrolliert umgesetzt wurde.

Vom alten zum neuen System

Vor der Vereinheitlichung konnte dieselbe Untersuchung in verschiedenen Einrichtungen aufgrund uneinheitlicher Standards und Informationsgrundlagen zu abweichenden Berichten führen. Heutesorgen die standardisierten Prozesse und die einheitliche Plattform dafür, dass die Berichte in der gesamten Region konsistent sind.

Change Management

Mit der Einführung der neuen Plattform veränderten sich die Prozesse und Aktivitäten grundlegend. Ein gezieltes Change Management stellt sicher, dass Widerstände frühzeitig abgebaut und die Einrichtungen optimal auf die neuen Arbeitsweisen vorbereitet wurden.

Angewandte Change-Management-Strategien

  • Gezielte Schulungen: Analyse von Kompetenzlücken und Entwicklung spezifischer Schulungspläne. Durchführung von theoretischen und praktischen Trainings für alle beteiligten Rollen, um eine reibungslose Umstellung sicherzustellen.
  • Interne Kommunikation: Bereitstellung klarer, transparenter und zeitnaher Informationen über die eingeführten Änderungen sowie die erwarteten Vorteile des neuen Systems.
  • Einbeziehung des Personals: Aktive Einbindung der Mitarbeitenden durch Gruppentreffen und Feedbackrunden, um Meinungen einzuholen und die Bedürfnisse der Nutzer zu verstehen. Eine zentrale Rolle dabei spielten die Super-User aus den Reihen der Pathologen: Sie boten tägliche Unterstützung, fungierten als Ansprechpartner bei Fragen und halfen, kritische Probleme schnell zu lösen.

Stärken der Transformation

  •     Verkürzung der Berichtszeiten
  •     Verbesserung der Rückverfolgbarkeit
  • Fernzugriff auf Berichte und diagnostische Bilder

Die Interoperabilität mit den Unternehmenssystemen hat die Datenverwaltung vereinfacht und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen verbessert.

Widerstände und Anpassung

Die Umstellung bedeutet für viele Nutzer eine steile Lernkurve und führte in einigen AULSS zu Widerständen, insbesondere bei den Fachkräften, die an die alten Systeme gewöhnt waren. Dank offener, klarer und kontinuierlicher Kommunikation gelang es, diese Schwierigkeiten zu überwinden und die Vorteile der Digitalisierung sichtbar zu machen.

Das Projekt stellt das erste italienische Beispiel eines einheitlichen regionalen Netzwerks für pathologische Anatomie dar.

Die Herausforderungen

Das Projekt umfasste 12 Pathologieabteilungen, die sich hinsichtlich Struktur, Instrumenten und Arbeitsweisen deutlich unterschieden. In nur 18 Monaten wurden alle Abteilungen in ein einheitliches System integriert. Die bisherigen Anwendungen konnten ohne Datenverlust abgelöst und ersetzt werden, wodurch der anspruchsvolle Übergang erfolgreich und kontrolliert umgesetzt wurde.

Vom alten zum neuen System

Vor der Vereinheitlichung konnte dieselbe Untersuchung in verschiedenen Einrichtungen aufgrund uneinheitlicher Standards und Informationsgrundlagen zu abweichenden Berichten führen. Heutesorgen die standardisierten Prozesse und die einheitliche Plattform dafür, dass die Berichte in der gesamten Region konsistent sind.

Change Management

Mit der Einführung der neuen Plattform veränderten sich die Prozesse und Aktivitäten grundlegend. Ein gezieltes Change Management stellt sicher, dass Widerstände frühzeitig abgebaut und die Einrichtungen optimal auf die neuen Arbeitsweisen vorbereitet wurden.

Angewandte Change-Management-Strategien

  • Gezielte Schulungen: Analyse von Kompetenzlücken und Entwicklung spezifischer Schulungspläne. Durchführung von theoretischen und praktischen Trainings für alle beteiligten Rollen, um eine reibungslose Umstellung sicherzustellen.
  • Interne Kommunikation: Bereitstellung klarer, transparenter und zeitnaher Informationen über die eingeführten Änderungen sowie die erwarteten Vorteile des neuen Systems.
  • Einbeziehung des Personals: Aktive Einbindung der Mitarbeitenden durch Gruppentreffen und Feedbackrunden, um Meinungen einzuholen und die Bedürfnisse der Nutzer zu verstehen. Eine zentrale Rolle dabei spielten die Super-User aus den Reihen der Pathologen: Sie boten tägliche Unterstützung, fungierten als Ansprechpartner bei Fragen und halfen, kritische Probleme schnell zu lösen.

Stärken der Transformation

  •     Verkürzung der Berichtszeiten
  •     Verbesserung der Rückverfolgbarkeit
  • Fernzugriff auf Berichte und diagnostische Bilder

Die Interoperabilität mit den Unternehmenssystemen hat die Datenverwaltung vereinfacht und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen verbessert.

Widerstände und Anpassung

Die Umstellung bedeutet für viele Nutzer eine steile Lernkurve und führte in einigen AULSS zu Widerständen, insbesondere bei den Fachkräften, die an die alten Systeme gewöhnt waren. Dank offener, klarer und kontinuierlicher Kommunikation gelang es, diese Schwierigkeiten zu überwinden und die Vorteile der Digitalisierung sichtbar zu machen.

Die Lösung

Gpi4Med.PATHOLOGY ist ein innovatives System, das die vollständige Verwaltung pathologischer Dienste und genetischer Labore ermöglicht – inlusive Automatisierung, Rückverfolgbarkeit, Integration und Digitalisierung sämtlicher Arbeitsabläufe. GPI4Med.PATHOLOGY vereint in einer einzigen Lösung

  •   PathoxWeb LIS – zur Unterstützung von Arbeitsabläufen, Rückverfolgbarkeit, Geräteintegration und Berichterstattung,
  •   das digitale Pathologiesystem PathoxWeb- einschließlich eines PACS-Archivs und professionellen WSI-Viewers ohne zusätzlichen Platzbedarf,
  •   eine Suite KI-gestützter Diagnosetools zur Unterstützung präziser und effizienter Analysen.

Gpi4Med ist die umfassende Suite der globalen Unternehmensgruppe Gpi, die seit über 35 Jahren Expertise im Bereich Digital Health bündelt. Ziel ist es, den Weg zur digitalen Transformation und zu einem nachhaltigen Gesundheitswesen zu ebnen.

Alle vertikalen Lösungen sind mehrsprachig und in mehr als 70 Ländern weltweit installiert.

Entwurfsphasen des Projekts

  1. Vorbereitende Aktivitäten: Bildung von Arbeitsgruppen, Definition des Lösungsumfangs und Planung der erforderlichen Infrastruktur.
  2. Definition der funktionalen Spezifikationen: Erarbeitung der Anforderungen in kollaborativen technischen Runden, sowohl vor Ort als auch remote.
  3. Bewertung vor Ort: Analyse der Integrationsmethoden zwischen der neuen Lösung, den regionalen bzw. unternehmensweiten Systemen und den elektromedizinischen Geräten.
  4. Systemkonfiguration: Anpassung und Konfiguration der Plattform auf Basis der funktionalen Spezifikationen und der gesammelten Daten.
  5. Test und Validierung: Prüfung der Wirksamkeit und Stabilität der implementierten Lösung für jede AULSS anhand strukturierter Testverfahren.
  6. Schulung: Durchführung von theoretischen und praktischen Trainingseinheiten für alle beteiligten Nutzergruppen.
  7. Inbetriebnahme: Stufenweise Einführung und Live-Schaltung des Systems in jeder AULSS.

Das regionale Gesundheitssystem versorgt ein Einzugsgebiet von nahezu 5 Millionen Einwohnern und zählt über 700 aktive Nutzer

Einhaltung der Projektanforderungen

Einziges regionales Verwaltungssystem

Zentralisierte Installation, die alle AULSS der Region Venetien verwaltet und dabei die Datenschutzbestimmungen strikt einhaltet. Die diagnostischen Prozesse sind auf regionaler Ebene harmonisiert und standardisiert.

Optimierung der Berichtszeiten (TAT)

Automatisierte Prozesse und eine effiziente Aktivitätskontrolle ermöglichen eine lineare, transparente und beschleunigte Berichterstattung mit verkürzten Lieferzeiten.

Rückverfolgbarkeit der Präparate

Vollständige Überwachung sämtlicher Materialien, Blöcke, Objektträger und Röhrchen. Jeder Vorgang wird erfasst und kann von jeder Station aus eingesehen werden.

Digitales Bildarchiv und Viewer

Verwaltung und Abfrage von digitalisierten Objektträgern. Dies erleichtert die Fernanalyse, den fachübergreifenden Vergleich zwischen Spezialisten und den Einsatz von Diagnoseunterstützungstools.

Die Vorteile

Die Einführung eines einheitlichen Systems hat es ermöglicht, 12 zuvor getrennte Strukturen zu vereinen, die Organisation zu vereinfachen und wesentliche Änderungen in den diagnostischen Prozessen einzuführen

Die neue Plattform hat die betriebliche Effizienz der beteiligten Strukturen verbessert und die Anpassung durch das Personal erleichtert. Zu den Hauptvorteilen gehören:

Digitalisierte diagnostische Prozesse

Die Verwaltung der Pathologieabteilungen wurde digitalisiert und die Betriebsabläufe angepasst, sodass die Verwendung von Papierunterlagen wurde auf ein Minimum reduziert werden konnte. Dank digitalisierter Objektträger Schnellere und effizientere diagnostische Prozesse dank digitalisierter Objektträger.

Interoperabilität zwischen Systemen

Die regionale Plattform wurde nahtlos mit den Unternehmens- und Abteilungssystemen (CUP, Auftragserfassung, Repository und FSE) integriert. Dadurch wird eine größere Kontinuität sowie eine höhere Qualität beim Austausch und der Verwaltung klinischer Daten gewährleistet.

Standardisierung der Prozesse

Einheitliche Arbeitsabläufe für alle Pathologieabteilungen der Region.

 

Vollständige Rückverfolgbarkeit

Lückenlose Überwachung aller Phasen des diagnostischen Pfades.

 

Verkürzte Berichtszeiten

Beschleunigte und effizientere Prozesse, die sowohl Patienten als auch Fachleuten zugutekommen.

 

Telepathologie

Fernberichterstattung und die Einholung von Zweitmeinung stehen allen regionalen Laboren zu Verfügung.

 

KI-gestützte Diagnoseunterstützung

Integration moderner KI- Werkzeuge zur Steigerung der Genauigkeit und Reduzierung der Fehlerquote in der Diagnostik.

Zukünftige Ziele

Geplant ist die Entwicklung eines Dashboards mit Indikatoren, die den Vergleich zwischen traditionellen mit digitalen Prozessen ermöglichen und dieAuswirkungen der Übertragung und Archivierung digitaler Bilder.

Einsatz von Algorithmen der künstlichen Intelligenz

Künftig wird das System in der Lage sein, KI-Algorithmen zu nutzen, die von den Pathologieabteilungen der Region selbst erstellt und verwaltet werden. Über die integrierte Suite sollen die Aabteilungen außerdem die Möglichkeit erhalten, eigene Algorithmen zur Analyse der digitalisierten Objektträger zu erstellen und zu verwalten.  Die Lösung wird hochflexibel sein und sich auf alle Materialtypen und Färbungen angewenden lassen.

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